Month: April 2012

“ENW-Gegner betreiben Angstmacherei”

Grüne kritisieren “Ausstiegspläne” von CDU und FDP/Zentrum – “Rückrat fehlt”

Lesen sie hier den dazugehörigen Artikel aus der NWZ vom 21.04.2012.

 

Unabhängige und Grüne werfen der CDU “Panikmache” vor

… besser hätte man es nicht beschreiben können.

Den Artikel aus der heutigen MT finden Sie hier: MT-2012-04-21

EWE will Energienetz ganz oder gar nicht

EWE will Energienetz ganz oder gar nicht
Oldenburger sagen Kommunen ab / Enercon und Thüga wollen sich beteiligen / Stadtwerke Osnabrück als Betreiber

So die Schlagzeile des Artikels der  MT vom 14.04.2012 (den vollständigen Artikel finden Sie hier).

Dieser Artikel bestätigt meinen Eindruck der Veranstaltung voll und ganz.

In den letzten Tagen musste man jedoch des öfteren in der lokalen Presse lesen das die Vergabe der Konzession an die ENW zwangsläufig zu einer schlechteren Versorgungsicherheit der Bürgerinnen und Bürger führen würde.

Diese Aussage halte ich für falsch!

Richtig ist das die ENW das Netz nicht selber betreiben wird, sondern sich dafür einen kompetenten Partner an die Seite holt. Dieser Partner muss das Netz in der selben Qualität und Sicherheit betreiben wie der bisherige Netzbetreiber auch.  Sollte die Sicherheit und Qualität des Netzbetriebs nicht gewährleistet sein, haben die Kommunen ein Sonderkündigungsrecht bis zum 30. Juni 2013.

Ein weiter Punkt der mir wichtig erscheint ist der folgende:

Auf die Frage, warum die Kommunen die Konzession an die ENW vergeben sollten obwohl sie noch gar nicht wissen wie teuer das Netz ist, gibt es eine ganz einfach Antwort: Nur so kann die EWE dazu gezwungen werden, der ENW die für die Kostenberechnung notwendigen Zahlen zur Verfügung zu stellen. Hätte die EWE diese Zahlen schon im Vorfeld freiwillig zur Verfügung gestellt – wie es bei anderen Netzbetreiber durchaus gängige Praxis ist – wären die Kommunen gar nicht erst gezwungen der ENW die Konzession zu übertragen.

Fazit:

Als Mitglied des Rates bin ich dazu verpflichtet bei jeder Entscheidung das Optimum für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Friesoythe zu erreichen.  Eine Entscheidung wer letztendlich das Netz betreibt kann ich aber nur treffen, wenn alle dafür notwendigen Zahlen vorliegen. Diese Zahlen bekomme ich aber nur (gezwungen durch das Verhalten der EWE) wenn ich jetzt der Konzessionserteilung an die ENW zustimme.

Aus diesem Grund werde ich auch bei der entsprechenden Ratssitzung der Konzessionsvergabe an die ENW zustimmen.  Ich möchte mir im Nachhinein nicht vorwerfen lassen, nicht nach der optimalen Lösung für Friesoythe gesucht zu haben.

Sollte sich – sobald die endgültigen Zahlen der ENW vorliegen – herausstellen das der Netzbetrieb durch die ENW ein wirtschaftliches oder technisches Risiko für die Stadt Friesoythe und deren Bürgerinnen und Bürger darstellt, werde ich ohne zu zögern den Antrag auf Sonderkündigung der Konzession stellen.

Termine

Welche Pflege wollen und brauchen wir in einer alternden Gesellschaft mit wachsender Zahl an demenziell Erkrankten?

08.06.2012 – ab 14:30 im Demenzzentrum Molbergen und ab 16.30 Uhr im St. Pius-Stift Cloppenburg
Veranstalter: Grüner Kreisverband Cloppenburg

Informationsveranstaltung und Exkursion für Mitglieder, Freundinnen und Freunde

Programm:

14.30 Uhr Demenzzentrum Molbergen, „Haus am Buchenbaum“, Am Buchenbaum 30, 49696 Molbergen
(http://www.demenzzentrum-molbergen.de)

Vorstellen der Einrichtung, Rundgang (soweit möglich), Diskussion mit:

  • Angela Schmiedl, Pflegedienstleitung
  • Christian Drees, Qualitätsmanagement
  • Kurt Bullenkamp, Geschäftsführer (angefragt)

16.30 Uhr St. Pius-Stift Cloppenburg, Friesoyther Str. 7, 49661 Cloppenburg
(http://www.pius-stift.de)

  • Vorstellung der Einrichtung: Hermann Schröer, Verwaltungsdirektor
  • Pflegerisches Konzept der Einrichtung: Aloys Freese, Pflegedienstleiter

Dikussion:

  • Welche Rahmenbedingungen braucht professionelle Pflege, um heute und zukünftig menschenwürdige Pflege ermöglichen zu können?
  • Welche Versorgungsformen brauchen und wünschen wir uns?

Leitung: Anne Rameil, Kreisvorstand, Dipl.-Pflegewirtin (FH), Master of Public Health, Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Informationsveranstaltung mit:

  • Ursula Helmhold, MdL (Sprecherin für Sozialpolitik, Pflege, Gesundheitspolitik und Medienpolitik)
  • Ulf Dunkel und Hans Joachim Janssen, Landtagskandidaten für die Wahlbereiche Cloppenburg bzw. Cloppenburg-Nord.

 

Anreise bitte privat organisieren: Per PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden (Nord, Süd, Cloppenburg)
Anmeldungen bis spätestens 29.05.2012 an Anne Rameil: liemara@gmx.de. / Tel.: 05432/92083

Resümee der Veranstaltung “Zukunft der Energieversorgung im Landkreis Cloppenburg”

Mein persönlicher Eindruck – nach dieser Veranstaltung ist, das die EWE nach wie vor mauert und alles tut um die Bürger und die Räte zu verunsichern.

Damit soll meiner Meinung nach nur versucht werden Ängste bei den Bürgern zu schüren, die dann ihrerseits die Räte unter Druck setzen sollen eine Entscheidung für die EWE und gegen die ENW zu treffen.

Ebenfalls machte die EWE auf der Veranstaltung meiner Meinung nach den Eindruck, das es eine Kooperation – jedweder Art auch immer – nur unter Führung der EWE geben darf, ansonsten jedoch nicht mit einer Zusammenarbeit zu rechnen sei.

Schade … ich hätte mir von der EWE mehr Willen zur Kooperation gewünscht.

Ich hoffe, das alle Räte den Mut haben, den nächsten Schritt zu gehen und der Übertragung der Strom- und Gasnetze auf die ENW zustimmen.

Eine andere Möglichkeit sehe leider nicht die EWE dazu zu zwingen alle notwendigen Zahlen auf den Tisch zu legen, damit sich die Räte ein vollständiges Bild machen können.

Zukunft der Energieversorgung im Landkreis Cloppenburg

Heute Abend wird es noch einmal richtig interessant.

Zum ersten mal treffen die EWE und die ENW aufeinander um ihre jeweiligen Konzepte zur Rekommunalisierung der Energienetze vor zu stellen.

“Begleitend” dazu fand man heute  in der “MT” eine große Anzeige der “EWE Netz”, in der sie sich selbst als führend was die Zuverlässigkeit betrifft darstellt.

So viel Engagement hätte ich mir persönlich schon im Vorfeld dieser Veranstaltung von der EWE gewünscht, denn bislang hielt sich die EWE in dem Bereich doch sehr zurück.

Ich bin mal gespannt was der Vertreter der EWE heute zu sagen hat.

© 2017 Ludger Beelmann

Theme by Anders NorenUp ↑